Wasserstopp = Schaum?   Zeit für eine bessere Lösung

Wasserstopp = Schaum? Zeit für eine bessere Lösung

Wir definieren Wasserstopp neu 

Seit Jahrzehnten gilt in der Injektionstechnik der Grundsatz: Wassereinbrüche stoppt man mit Schaum. 

Doch diese Methode hat klare Grenzen. Deshalb ist es Zeit, Wasserstopp neu zu denken. 

Bei stark und unter Druck fließendem Wasser sind PU-Schäume oft die erste Wahl. Sie reagieren schnell und stoppen den Wassereintritt. Als Sofortmaßnahme funktioniert das in den meisten Fällen hervorragend. 

Die entscheidende Frage lautet jedoch: 

Ist Schaum eine dauerhaft dichte Lösung? 

Unsere Erfahrung zeigt: Nein. 

Dafür gibt es zwei wesentliche Gründe: 


Schaum bleibt Schaum
 

Jeder Schaum besteht aus einer Vielzahl von Zellen, Poren und Hohlräumen. Genau darin liegt seine größte Schwäche. 

Denn wo Poren vorhanden sind, existieren potenzielle Wege für Wasser. Mit der Zeit können Feuchtigkeit, Wasserdruck und Alterungsprozesse die Dichtigkeit beeinträchtigen. 

Ein Schaum bleibt deshalb immer ein poröses Material. 

Für eine dauerhaft sichere Abdichtung ist jedoch genau das Gegenteil erforderlich: ein homogener, porenloser Harzkörper. 


Keine Anpassung 
bei Bewegung
 

Eine Abdichtung muss nicht nur heute dicht sein. Sie muss auch dann funktionieren, wenn sich das Bauwerk in fünf oder zehn Jahren verändert. 

Genau daran scheitern viele Schaumabdichtungen. Sie reagieren schnell und stoppen den Wassereintritt, können sich später jedoch nicht mehr an veränderte Rissbreiten oder Fugenbewegungen anpassen. Auch flexibler Schaum versagt hier. 

HydroBloc Rapid 570 geht einen anderen Weg. 

Der elastische Harzkörperpasst sich durch die adapative Dichtungstechnologie aktiv an die Veränderungen im Bauwerk an auch Jahre nach der Injektion. 

Das Ergebnis: eine Abdichtung, die nicht nur Wasser stoppt, sondern dauerhaft dicht ist. 

Deshalb setzen wir bei ARCAN auf eine neue Technologie: Wasserstopp ohne Schaum. 

 

Wie funktioniert die nachträgliche Anpassung ? 

Die elastischen Harzkörper können sich aktiv an veränderte Querschnitte anpassen. Das nennt man adaptive Dichtungstechnologie.  

Schaum passt sich nur einmal an - während der Reaktion. Danach ist die Struktur festgelegt. Verändert sich der Riss oder die Fuge später durch Temperaturwechsel, Setzungen oder Bauwerksbewegungen, wird diese Veränderungen nicht mehr ausgeglichen. 

Adaptive Quellharze funktionieren anders: 

Sie bleiben dauerhaft elastisch und können auch Jahre nach der Injektion auf Feuchtigkeit reagieren. Vergrößert sich ein Riss oder verändert sich eine Fuge, passt sich das Material aktiv an. Die Abdichtung bleibt erhalten. 

Das Ergebnis: Selbst bei Bewegungen im Bauwerk hat Wasser kaum eine Chance, neue Wege zu finden. 

 
Schaum günstig im Einkauf – teuer in der Praxis 

Bei der Auswahl eines Injektionsmaterials wird häufig zuerst auf den Materialpreis geschaut. Auf den ersten Blick wirken Schaumharze oft besonders wirtschaftlich. 

Doch der Materialpreis und das zu erwartende Volumen (durch Schaumeffekt)  sagt wenig über die tatsächlichen Kosten einer Abdichtung aus. 

Entscheidend ist die Frage: 

Wie viel Material wird tatsächlich benötigt – und wie dauerhaft ist das Ergebnis? 


Materialverlust durch Ausspülung
 

Bei stark fließendem Wasser kann ein Teil des injizierten Materials verloren gehen. 

Dünnflüssige Schaumharze verteilen sich im Wasserstrom, bleiben nicht lokal konzentriert und werden teilweise so stark verdünnt, dass die abdichtende Wirkung erst verzögert einsetzt. 


Dadurch steigt der Materialverbrauch.
 

HydroBloc Rapid 570 nutzt einen anderen Ansatz: Die HydroBloc Creme Technologie 

Unmittelbar nach dem Mischen entsteht die einzigartige Rapid-Creme. Sie ist nicht wassermischbar und verteilt sich nicht im Wasserstrom. Das Material verbleibt dort, wo die Abdichtung erfolgen soll. 

Das Ergebnis: höhere Effizienz und eine schnellere Abdichtung der Leckage. 


Dauerhaft dicht bedeutet wirtschaftlich 

Ein elastischer und porenloser Injektionskautschuk der schneller und effizienter abdichtet ist deutlich wirtschaftlicher als Wasserstoppschaum. 

Wenn dann zusätzlich Nacharbeiten, Reklamationen und wiederkehrende Injektionen vermieden werden, ist die Lösung unschlagbar. 

Deshalb sollte die entscheidende Frage nicht lauten: 

„Was kostet das Material pro Kilogramm?“ 

Sondern: 

Was kostet mich die Abdichtung über die gesamte Lebensdauer des Bauwerks?“ 


Das Geheimnis hinter der Rapid-Creme-Technologie 

Unmittelbar nach dem Mischen entsteht die Rapid-Creme. Sie kann etwa 60 Sekunden lang gepumpt werden und fließt zuverlässig durch Risse und Fugen. 

Gleichzeitig ist sie nicht wassermischbar und wird – im Gegensatz zu vielen dünnflüssigen Schaumharzen – nicht im Wasserstrom verteilt. Sie bleibt lokal konzentriert. 

Dadurch verbleibt das Material genau dort, wo die Abdichtung benötigt wird, und verschließt den Wasserweg schnell und zuverlässig. 

Bereits nach rund 120 Sekunden ist die Reaktion vollständig abgeschlossen. 

Das Ergebnis ist ein homogener, porenloser und elastischer Injektionskautschuk, der: 

 dauerhaft dicht bleibt 
 aktiv auf Feuchtigkeit reagiert 
 Bauwerksbewegungen ausgleicht 
 keine offenen Schaumzellen enthält 
 auch langfristig zuverlässig abdichtet 

Wasserstopp neu definiert – ohne Schaum, ohne Poren, ohne Kompromisse. 

 

Warum Rapid 570 auch Jahre später noch abdichtet 

Die adaptive Quellwirkung passt das Volumen aktiv an einen sich verändernden Fugen- oder Rissquerschnitt an. HydroBloc Rapid 570 kann sein Volumen dabei um bis zu 80 % vergrößern. 

Wichtig: Rapid 570 ist kein Gel. 

Bei Trockenheit geht das zusätzliche Quellvolumen wieder zurück, ohne dass das Material unter sein ursprüngliches Volumen schrumpft. 

Im Gegensatz zu Injektionsgelen enthält HydroBloc Rapid 570 kein Wasser. Die Abdichtung bleibt auch bei Trockenheit dauerhaft elastisch und funktionsfähig.